Mit dieser Inszenierung gilt es das größte Rätsel der Menschheit zu ergründen: Das Beziehungs-Spiel von Frau und Mann.

Maria C. Zoppeck und Jörg Schmidt forschen unter der Regie von Thomas Lange diesem alltäglich bedrohten Kosmos nach. Dabei wird offenkundig, dass im Reich der Hormone manches „Falsch verbunden" scheint. Der humorvolle Abend nach dem Theaterstück der vielfach ausgezeichneten Leipziger Autorin Hildegard Maria Rauchfuß wurde vom Dresdner Regisseur Lange für das Figurentheater eingerichtet. In wechselnden Perspektiven beiderlei Geschlechts beleuchtet er die dramatischen Verstrickungen der Liebe. Material- und Schattentheater, Schauspiel, Tanz und Gesang, bis hin zu klassisch-derbem Kaspertheater geben in kaleidoskopischem Spiel Eindrücke aus der Welt der Begehrlichkeiten, der Umwerbungen wie der Trennung, der Hoffnungen und der Enttäuschungen. Mal grotesk und überzeichnet, mal laut oder stumm, mal angedeutet oder plakativ präsentiert die Bühne Szenen, wie sie nur im Puppentheater möglich sind.

Regie:
Thomas Lange 

Ausstattung:
Helge Ullmann

Musik:
Dietmar Staskowiak

Puppenspiel:
Maria Zoppeck & Jörg Schmidt

"Der Hauptgrund für alle Scheidungen ist und bleibt die Hochzeit."
"Die Unterschiede zwischen Ehemännern sind so gering, daß man ruhig den ersten behalten kann."
"Ich habe in meinen beiden früheren Ehen Pech gehabt. Die erste Frau verließ mich, die zweite tat es nicht."
"Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr."
"Es ist schon komisch, dass ein Mann, der sich um nichts auf der Welt Sorgen machen muss, hingeht und eine Frau heiratet."